giftgrüne Gentechnik

Stop WTO + Monsanto


Nach dem Regierungswechsel im November 2005 ist zu befürchten, dass die Menschen gegen ihren Willen mit giftgrüner Gentechnik »beglückt« werden.
Die Freisetzung von GVO ist auch nach Ansicht Grüner Politiker nicht mehr zu verhindern.
Die Menschen als Spielball und Milchkuh der Nahrungsmittel-Monopolisten? Versuchskaninchen der Gen-Industrie?
Lieber wärs mir ohne mich! Wie steht's mit Ihnen? Wollen Sie sich das gefallen lassen? Das schlucken - im wahrsten Sinne des Wortes?

Werden Sie aktiv und widersetzen Sie sich der Bevormundung und schützen Sie die Biosphäre vor der Vergiftung mit giftgrünen Aliens!

Ziele der Gentechnik
Bisher gibt es nur zwei Eigenschaften, durch die sich GVO auszeichnen:
Entweder produzieren sie selbst Pestizide oder sie sind gegen Pestizide resistent.
Über 85% der Resistenzen beziehen sich auf ein einziges Pestizid: Roundup von Monsanto.
Es geht also darum, Pflanzen zu erzeugen, auf die man mehr und wirksameres Gift kippen kann.

Risiken der Freisetzung von GVO
• Durch den unkontrollierbaren Pollenflug werden andere Nutzpflanzen kontaminiert. Langfristig läuft das auf die Ausrottung der natürlichen Nutzpflanzen hinaus.
• Die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln auf den Organismus sind nur sehr unzureichend erforscht. Neuere Untersuchungen zeigen signifikante Veränderungen in den Zellen von Mäusen, die mit GVO gefüttert wurden.
• Die Freisetzung von GVO ist irreversibel. Einmal in die Welt gesetzt, werden wir sie nie wieder los.
• Die Zusammenhänge und Interaktionen von GVO mit der restlichem Biosphäre sind bisher kaum erforscht. Neue Untersuchungen zeigen, dass gerade diese Interaktionen wesentlich relevanter sind, als die einzelnen veränderten Gene. Diese Zusammenhänge sind aber so komplex, dass niemand behaupten kann, er könne das Risiko auch nur annähernd abschätzen.
• Der Einsatz von GVO begünstigt den Einsatz von Pestiziden, von denen man nicht behaupten kann, dass ein Mangel an ihnen in unserer Nahrung bestünde. Oder braucht jemand mehr Pestizide?
• Es werden fragwürdige und kurzfristige Vorteile weniger Konzerne gegen unkalkulierbare langfristige Nachteile der Gesamtheit eingetauscht.
• Das Wissen um biologische Landwirtschaft verkümmert zugunsten einer mittelalterlichen Giftpanscherei.

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Besonders zu empfehlen:
Das unterschätzte Risiko
Interviews mit neun WissenschaftlerInnen zum Thema gentechnisch veränderter Pflanzen (PDF 1.7 MB)

Printed from nothanx.de 08.09.2010