An Rotkäppchen Camembert
Gegen GVO in Rotkäppchen Camembert!
Rotkäppchen will sich bezüglich Gentechik im Tierfutter eindeutig positionieren. Werden Sie aktiv und helfen Sie Rotkäppchen bei der Entscheidungsfindung!
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Zusätzlich wurden bisher 757 Unterschriften auf Postkarten und Unterschriftenlisten gesammelt. Somit hat Rotkäppchen bisher 995 Aufforderungen erhalten, auf Gentechnik zu verzichten. (Stand: 08.09.2010) Vielen Dank an alle Mitwirkenden!!!
Anmerkung: Empfehlenswert sind meiner Meinung nach nur Bio-Produkte. Abgesehen von GVO ist auch die Massentierhaltung der konventionellen Landwirtschaft absolut unvertretbar.
Update vom 01.08.2006 Rotkäppchen sagt den Besuchstermin ab.
Update vom 28.08.2006 913 Unterschriften gegen GVO an Rotkäppchen gesendet.
12.02.2006
Per E-Mail an info@rotkaeppchen.com
Rotkäppchen Camembert
Peter Jülich GmbH & Co. KG
Planetenfeldstr. 116
44379 Dortmund
info@rotkaeppchen.com
Sehr geehrte Damen und Herren,
gestern habe ich eine Packung Rotkäppchen Camembert "Der Rahmige" gekauft.
"Ohne künstliche Zusatzstoffe" verspricht mir die Packung, in der Vergrößerung kann man lesen "Laut Gesetz". --- Ja, was denn nun? Keine Zusatzstoffe oder Zusatzstoffe im gesetzlichen Rahmen?
Mit etwas zeitlichem Abstand frage ich mich auch, ob dieser Camembert evtl. Spuren von gentechnisch veränderten Organismen, oder Produkten, die mit Hilfe von GVO erzeugt wurden, enthält.
Bevor ich nun die unausweichliche Entscheidung treffe, diesen Käse zu essen oder anderweitig zu entsorgen, möchte ich mir durch diese Anfrage Gewissheit verschaffen.
Deshalb meine Frage: Sind Rotkäppchen-Produkte im Allgemeinen und "Der Rahmige" Camembert im Besonderen frei von GVO im strengen Sinne?
Mit freundlichem Gruß
Knut Kargel
http://gvo.nothanx.de/?f=rotk
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GEGEN GIFTgrüne gentechnik
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Bis zum 21.03.06 gab es keine Antwort von Rotkäppchen. Deshalb eine Nachfrage:
Meine Anfrage vom 12.02.2006 bezüglich GVO
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 12.02.2006 habe ich mich mit einer Anfrage an Sie gewandt, die sich auf die Verwendung von gentechnisch veränderten Futtermitteln für die Milch des Rotkäppchen-Camemberts bezog.
Diese Anfrage blieb leider bis heute unbeantwortet. Das MHD des fraglichen Produktes ist inzwischen abgelaufen, so hat sich der Kauf dieser Käsepackung für mich als Verlust erwiesen.
Dennoch möchte ich für die Zukunft wissen, was in der packung drinsteckt. Zwar schreibt der Gesetzgeber die Auszeichnung der Verwendung von GVO im Futtermittel für Milchprodukte (noch) nicht zwingend vor, dennoch ist der Enthalt, bzw. die Nichtauskunft über solche Produktionsmethoden für mich persönlich ein Ausschlusskriterium beim Kauf von Lebensmitteln.
Sollte ich also weiterhin keine diesbezügliche Auskunft von Ihnen erhalten, muss ich davon ausgehen, dass die Milch Ihrer Produkte mit Hilfe von GVO-haltigem Tierfutter erzeugt wurde, und somit für mich in die Kategorie "lieber verhungern" eingestuft werden müssen.
Dies so zu handhaben betrachte ich als mein gutes Recht, mir die diesbezüglichen Informationen zu geben betrachte ich als Ihre Pflicht als Hersteller.
Mit freundlichem Gruss
Knut Kargel
http://gvo.nothanx.de/?f=rotk
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GEGEN GIFTgrüne gentechnik
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Antwort von Rotkäppchen vom 23.03.2006
vielen Dank für Ihre Zuschrift vom 22.03.2006.
Da uns Ihre Anfrage vom 12.02.2006 leider nicht vorliegt, bitten wir Sie, uns diese zu übermitteln. Gerne werden wir kurzfristig dazu Stellung nehmen.
Mit freundlichen Grüssen
Rotkäppchen
Peter Jülich GmbH & Co. KG
i.A. Monika Corte-Rychlik
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Rotkäppchen Peter Jülich GmbH & Co. KG
Planetenfeldstrasse 116
44379 Dortmund
Telefon 0231 / 961006-27
Telefax 0231 / 961006-23
Email corte-rychlik@rotkaeppchen.com


Knut Kargel am 31.03.2006 per E-Mail
Ihr Schreiben vom 30.03.2006
Sehr geehrte Frau Corte-Rychlik,
vielen Dank für Ihre Stellungnahme und die interessanten Informationen zu den Qualtitätsmerkmalen von Camembert.
Meine Anfrage zu GVO bezog sich, meiner Meinung nach unmissverständlich, auf die vom Gesetzgeber erlaubten und nicht auszeichnungspflichtigen GVO im Futter der Milchkühe.
Sie erklären in Ihrem Schreiben, dass "alle Komponenten, die zur Herstellung unseres Sortiments Rotkäppchen Camemebert [...] eingesetzt werden, zugelassen und frei von verbotenen, genetisch veränderten (GVO) und gefährdenden Substanzen sind."
Sie ignorieren meine Frage und erklären etwas, was ich gar nicht wissen wollte.
Ich habe nie bezweifelt, dass Ihre Produkte frei sind von verbotenen GVO.
Meine Anfrage bezog sich auf gesetzlich zulässige Verwendung von GVO im Tierfutter der Milchkühe!
Eine solche Anfrage ist ja gerade dadurch erst notwendig, weil der Gesetzgeber, bzw. der Minister für Verbraucherschutz, die Gen-Konzerne vor den Verbrauchern schützt, und die erklärten Bedenken der Verbraucher gegen GVO im Tierfutter ignoriert werden.
Nun frage ich mich natürlich, habe ich mich missverständlich ausgedrückt, oder wollen Sie mich als Verbaucher mit Ihrer Formulierung über die tatsächlichen Produktionsbedingungen täuschen?
Warum sagen Sie nicht offen, dass Sie Gen-Milch (=Milch aus Kühen, die mit GVO-haltigem Futter ernährt wurden) für Ihre Produkte verwenden? Ist die Qualität dieser Milch so schlecht, dass Sie diesen Sachverhalt lieber verheimlichen würden, oder fürchten Sie die Inakzeptanz beim Verbraucher (wollen also etwas verkaufen, was bei klarer Deklaration niemand kaufen würde)?
Beides schlecht - haben Sie eine alternative Erklärung auf Lager?
Insbesondere ist es diese Täuschungs-Politik, die mir gewaltig gegen den Strich geht. Eine löbliche Ausnahme bildet der Verbraucherservice von Ritter-Sport [1], der mir auf meine Anfrage bezüglich Bitter-Schokolade mitteilte, dass zwar die Bitter-Sorten frei von Gen-Milch sind, dies aber für die Produkte, die Milchpulver enthalten durchweg nicht gilt. Und dies, obwohl ich danach gar nicht genauc gefragt hatte. Man unterstellte ganz selbstverständlich mein Interesse an dieser Frage und hat sie wahrheitsgemäß beantwortet. Das finde ich vorbildlich.
Die Hoffnung, dass ein Verbraucher, der sich in der Problematik auskennt, mit einer Formulierung wie der Ihren zu täuschen sei, scheint mir recht naiv. Ich kann Ihnen versichern, dass, zumindest in meinem Umfeld, solche Formulierungen als "Verascherei" aufgefasst werden und gar nicht gut ankommen.
Ich kann Ihnen nur dringend raten, in Zukunft auf die Verwendung von Gen-Milch zu verzichten. Solche Produkte werden nur deshalb nicht gemieden, weil sie nicht entsprechend ausgezeichnet sind und viele Verbraucher noch nicht über die nötigen Informationen verfügen.
Jedoch steigt die Zahl der informierten Verbraucher, die die Verwendung von GVO als Ausschlusskriterium betrachten, stetig.
Zum anderen fördern Sie durch die Verwendung von Gen-Milch die Monopolbestrebungen von Saatgutkonzernen, die Abholzung von Regenwald und die Ausrottung der natürlichen Kulturpflanzen. Die Verwendung von GVO ist nicht nur aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht fragwürdig, sie ist auch politisch inakzeptabel, da eine grosse Mehrheit unserer demokratischen Bevölkerung den Einsatz von GVO in jeglicher Form ablehnt.
Mit freundlichem Gruss
Knut Kargel
[1] http://gvo.nothanx.de/?f=ritter
Schreiben von Herrn Katzenberger, Käserei Altenburger Land, vom 02.05.2006
Knut Kargel am 09.05.2006
Ihr Schreiben vom 02.05.2006 (GVO)
Sehr geehrter Herr Katzenberger,
zunächst möchte ich mich für die freundliche Einladung in die Käserei Altenburger Land herzlich bedanken. Zur Zeit bin ich leider durch zahlreiche Verpflichtungen nicht abkömmlich. Zur Zeit bereite ich zwei Ausstellungen vor, eine laufende muss demnächst abgehängt werden, zusätzlich bin ich als Dozent tätig und programmiere obendrein gerade an einer barrierefreien Webseite mit Admin-Bereich - die Tage müssten länger sein. Ich werde, wenn es meine Zeit erlaubt, auf Ihre Einladung zurückkommen.
In der Zwischenzeit stehe ich Ihnen natürlich gerne telefonisch (02388 34139) oder per E-Mail (kk@atelierkargel.de) für Fragen zur Verfügung.
Eine klare Positionierung gegen GVO der Altenburger Käserei wäre sehr wünschenswert und ist gewiss auch im Sinne des Verbrauchers.
Sicher ist das Thema GVO sehr umfangreich, ungeachtet dessen kann man sich auf wenige Kritikpunkte beschränken, wenn diese Argumente sogenannte "Killerargumente" sind, die evtl. denkbare Vorteile von vornherein ad absurdum führen.
Diese Killerargumente sind inzwischen sowohl der interessierten Öffentlichkeit als auch den involvierten Firmen (also auch Ihnen) bekannt und müssen nicht wiederholt werden. Als Stichworte seien genannt: unkontrollierbare Ausbreitung, unerforschte Langzeitfolgen, irreversible Eingriffe in elementare Lebensgrundlagen, Monopole auf Saatgut etc.
Meine Meinung, an der Sie ja interessiert sind, ist die, dass internationale Großkonzerne mit allen verfügbaren Mitteln versuchen, ihre Produkte zu monopolisieren und als einziges Unternehmensziel die Gewinnmaximierung durch Abhängigkeiten anstreben. Die Gentechnik wäre, wenn sie denn beherrschbar wäre, eine hervoragend zu diesem Zweck geeignete Technik. Jegliches Geschwafel über das Wohl der Menschheit ist in diesem Zusammenhang nicht nur Augenwischerei, sondern anbetracht der Risiken eine glatte Lüge. Diesen Konzernen geht es nicht um Qualität, sondern einzig um Gewinn. Und jeder, der in der weiteren Produktionskette vor der Wahl steht GVO zu tolerieren oder etwas mehr für GVO-freie Rohstoffe auszugeben, steht vor der selben Entscheidung: Qualität oder Gewinnmaximierung - woraus folgt, dass einer Firma, beispielsweise einer Käserei, die GVO toleriert, der Gewinn näher liegt als die Qualität. Diesen Eindruck kann man nur kurzfristig durch Werbung kaschieren, langfristig kann sich eine solche falsche Idylle leicht in eine Selbstkarikatur umwandeln. (Wie das in weiten Kreisen z.B. zur Zeit mit "Landliebe" der Fall ist)
Meine Erfahrungen betreffen hauptsächlich zwei Bereiche: die Reaktionen von Firmen auf Produktanfragen und die Reaktionen von Kunden im Supermarkt.
Bei den Firmen fällt auf, dass gerne der Einsatz von GVO vertuscht wird ("wir setzen keinerlei verbotene GVO ein"). Das legt nahe, dass sich die Firmen der Nichtakzeptanz am Markt sehr wohl bewusst sind, und es daher vorziehen, die Verbraucher über die wahren Umstände der Produktionskette im Unklaren zu lassen, was nicht unbedingt vertrauensbildend ist. Und Vertrauen ist nun mal die Grundlage jeder Geschäftsbeziehung, insbesondere wenn es Lebensmittel betrifft.
Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, Ritter-Sport teilte ungefragt mit, dass die GVO-freiheit nur für die von mir angefragten Bitter-Sorten gilt, nicht aber für die milchpulverhaltigen Sorten.
Im Supermarkt ist die regelmäßige Reaktion auf die Frage "Wissen Sie, dass dieser Käse mit Gentechnik im Tierfutter hergestellt wurde?" ein Blick wie Pest und Cholera (nicht auf mich, sondern auf das Produkt). Die Leute fühlen sich verarscht, beste natürliche Qualität wird mit (selbst entworfenen und selbst verliehenen) Siegeln suggeriert und in Wahrheit wird Gentechnik verkauft. Warum ist das nicht ausgezeichnet? Sind wir Versuchskaninchen?
Auch hier gibt es Ausnahmen: Im Rewe hatte ich einmal einen Zettel ans Schwarze Brett geheftet, "Müller-Milch = Gen-Milch". Jemand schrieb darunter: "Schmeckt aber trotzdem". Sowas gibt es auch. Gefreut hat mich allerdings, dass einen Tag später jemand darunter geschrieben hatte: "Nur wenn das Gehirn nicht mitißt!".
Zum Schluß möchte ich noch eine Prognose wagen. Es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Produzent von (konventionellen) Milchprodukten dem Druck der Verbraucher nachgibt und auf GVO im Tierfutter verzichtet. Andere Hersteller werden zwangsläufig nachziehen, zuvor werden aber wahrscheinlich Absatzprobleme auftreten, die nur schwer wieder zu beseitigen sind. Der erste, der auf GVO verzichtet wird diese Probleme nicht haben, sondern im Gegenteil von den Problemen der anderen profitieren.
Meines Erachtens wäre es also nicht nur aus Verbrauchersicht wünschenswert, sondern auch einträglich, möglichst bald auf GVO im Tierfutter zu verzichten.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Erläuterungen hilfreich gewesen zu sein und stehe, wie gesagt, für Nachfragen gerne zur Verfügung.
Mit herzlichem Gruß
Knut Kargel
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Update vom 15.05.2006: Der Besuch in der Käserei Altenburger Land wurde telefonisch für den 08.08.2006 vereinbart.
Update vom 01.08.2006: Der Besuch in der Käserei Altenburger Land wurde per E-Mail zunächst einmal abgesagt. Eine neuerliche Terminplanung gestaltet sich schwierig, da in Kürze mein Dozentensemester beginnt und ich eine Reihe anderer Termine habe.
Zudem entstand der Eindruck, dass man zwar gewillt war, freundlich zu sein, und eine Einladung auszusprechen, nicht jedoch um sich gegen Gentechnik zu positionieren, sondern um auf die Schwierigkeiten eines solchen Umstieges zu verweisen. Als Verbraucher und Gentechnikgegener interessieren mich diese Schwierigkeiten jedoch nicht; es gibt genügend Beispiele für gentechnikfreien Käse, der noch dazu nicht auf Massentierhaltung angewiesen ist.
Ergebnis der Aktion: Keine Entwarnung in Sachen Gentechnik bei Rotkäppchen Camembert!
Die gesammelten Unterschriften werden der Käserei Altenburger Land per Post zugestellt, die Mailaktion läuft bis zur versprochenen "Positionierung" von Rotkäppchen weiter.
E-Mail von Herrn Katzenberger, Käserei Altenburger Land vom 28.07.2006:
Sehr geehrter Herr Kargel,
herzlichen Dank für Ihre E-Mail.
Der ins Auge gefaßte Termin am 08.08.2006 kann leider meinerseits nicht
aufrechtgehalten werden. Würde gern mit Ihnen im September einen neuen
Termin vereinbaren. Ich bitte um Vorschläge.
Mit freundlichen Grüßen
C. Katzenberger
Weichkäserei Altenburger Land
GmbH & Co. KG
Theo-Nebe-Str. 1
04626 Lumpzig OT Hartha
Tel. 034495 7700
Fax 034495 77028
E-Mail info@Altenburger-Kaeserei.de
Antwort von Knut Kargel vom 08.08.2006:
Sehr geehrter Herr Katzenberger,
schade, dass der Termin am 8.8.06 ihrerseits nicht zustande kommen konnte. Anfang September beginnt mein Dozenten-Semester und ich bin kurzfristig nicht abkömmlich.
Deshalb würde ich vorschlagen, dass wir die Informationen bezüglich GVO per E-Mail austauschen.
Die Unterschriftenaktion hat 995 Unterschriften erbracht, von Menschen, die Sie auffordern auf GVO zu verzichten.
In Ihrem ersten Schreiben an mich schrieben Sie, dass Rotkäppchen sich demnächst in Sachen GVO eindeutig positionieren wolle. Wie sieht diese Positionierung konkret aus? Wollen Sie auf GVO verzichten, und wenn ja, ab wann?
Dies sind die Fragen, die viele Menschen interessieren, wie die Unterschriftensammlung zeigt. Ich denke, die Verbraucher haben einen Anspruch auf eine klare und eindeutige Antwort.
Die Unterschriften gegen GVO in Rotkäppchen Camembert sende ich Ihnen per Post zu.
Nebenbei würde mich interessieren, wie viele Postkarten bei Ihnen selbst eingegangen sind. Mir sind Teilnehmer bekannt, die unterschriebene Postkarten als Sammelsendung direkt an Sie gesendet haben. Die Anzahl würde mich natürlich aus statistischen Gründen interessieren. Es wäre nett, wenn Sie mir diese Zahl mitteilen würden.
In der Hoffnung auf Ihre baldige Nachricht verbleibe ich
Mit freundlichen Grüßen
Knut Kargel
Update vom 28.08.2006: Die 913 gesammelten Unterschriften gegen GVO wurden per Einschreiben mit Rückschein an Rotkäppchen versendet.
Sehr geehrter Herr Katzenberger,
anbei sende ich Ihnen die gesammelten Unterschriften von Verbrauchern gegen die Verwendung von GVO im Tierfutter in Rotkäppchen Camembert.
Ich hoffe, dass Ihnen diese Unterschriften vor Augen führen, dass diese Umstellung eine dringende Forderung Ihrer Kunden ist.
Als weiteren Beweis für die Sensibilität der Menschen gegenüber GVO werte ich, dass meine Gvo.NoThanx Webseite bei der Suchmaschine Google für den Suchbegriff "Rotkäppchen Camembert" die ersten Treffer belegt.
Zur Hilfe bei der Bewältigung der Schwierigkeiten bei der Umstellung ist Frau Artzt-Steinbrink 05632 948612 von der Upländer Molkerei gerne bereit.
Auch die Gentechnikexperten von Greenpeace sehen gute Möglichkeiten, Ihren Umstieg auf gentechnikfreies Tierfutter werbewirksam darzustellen.
Und natürlich ist auch meine Wenigkeit durchaus imstande, das entstandene negative Bild von Rotkäppchen ins Gegenteil zu wenden. Von der Spitzenposition bei Google bin ich so leicht nicht zu verdrängen, aber der Text in der Trefferanzeige liegt durchaus in meinem Einflussbereich. Das heisst: Aus dem jetzigen kritischen Text kann ein werbewirksamer Text werden.
Mir ist klar, dass ihnen diese Aktivitäten, und deren Wirksamkeit, ausgesprochen unangenehm sein mögen. Nehmen Sie es bitte nicht persönlich; mir geht es ausschliesslich um die Sache. Und im Angesicht der Methoden und Möglichkeiten der Gen-Multis sind meine Aktivitäten angemessen.
Wie Sie sich sicher erinnern werden, haben Sie selbst mir eine "eindeutige Positionierung" angekündigt. Sofern dies keine leere Floskel war, bin ich der Meinung, dass meine Aktivitäten Ihnen sehr hilfreich sind, und die Unannehmlichkeit nur vordergründig ist.
Eine bessere und billigere Werbung für die Umstellung kann es doch gar nicht geben.
Eine schlechtere für ein Ignorieren des Verbraucherwunsches allerdings auch nicht - aber solche Ignoranz will ich, aufgrund Ihrer Positionierungs-Ankündigung, auch gar nicht unterstellen.
Mit freundlichem Gruß
Knut Kargel
[1] Screenshot der Trefferanzeige von Google vom 20.08.2006
http://www.nothanx.de/cyber/galerie/Rotkaumlppchen/bilder/1.jpg
[2] Suchanfrage bei Google für "Rotkäppchen Camembert"
http://www.google.de/search?q=%22rotk%C3%A4ppchen+camembert%22
Mailaktion gegen GVO in Rotkäppchen Camembert
http://gvo.nothanx.de/aktionen/?action=2
